Institut für Chemie neuer Materialien


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Organozinn-Verbindungen

Unter Organozinnverbindungen versteht man Verbindungen, in denen mindestens ein organischer Rest R über ein Kohlenstoffatom direkt an Zinn gebunden ist.

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Kristallstrukturen der Organozinnhalogenide
  • Hydrolyseprodukte der Diorganozinndihalogenide
  • Komplexchemie der Organozinnhalogenide
  • Monoorganozinnpolyoxoverbindungen

Kristallstrukturen der Organozinnhalogenide

Die einfachen Organozinnhalogenide des vierwertigen Zinns besitzen die allgemeine Summenformel RnSnHal4-n mit n = 1,2,3 und Hal = F, Cl, Br, I.

Insbesondere die Synthesen und physikalischen und spektroskopischen Eigenschaften der Chloride sind besonders gut untersucht, da sie häufig als Ausgangspunkt zur Herstellung komplizierter Organozinnverbindungen dienen.

Strukturchemisch zeichnen sich diese Verbindungen dadurch aus, das die einzelnen Moleküle durch intermolekulare Zinn-Halogen-Brücken verknüpft sind. Nur wenn die Reste sehr voluminös sind gelingt es einzelne Moleküle zu ....

Hydrolyseprodukte der Diorganozinndihalogenide

Endprodukt der vollständigen Hydrolyse aller Organozinnhalogenide sind die „Diorganozinnoxide" R2SnO

Bei der Reaktion mit Wasser oder Laugen reagieren sind gegenüber stabil. Setzt man sie um werden nur die Halogenatome ersetzt, bleiben erhalten.