Institut für Chemie neuer Materialien


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Umwelt- Make@thon für Schülerinnen und Schüler

Nachdem bereits im vergangenen Jahr mit dem Veranstaltungskonzept Make@thon in einer Kooperation der Universität Osnabrück und der Fachhochschule Südwestfalen Probleme der Corona-Krise gelöst werden konnten, widmete sich die neuste Auflage den Problemen der Plastikmüll- und Mikroplastikproblematik. Vom 02.-11. Juli entwickelten Schülerinnen und Schüler deutschlandweit kreative Kampagnen, um in ihren regionalen Heimatorten auf das Problem aufmerksam zu machen und Lösungsvorschläge zu bereiten. Alle 37 eingereichten Kampagnen wurden von einer fachkundigen Jury begutachtet und mit hochkarätigen Preisen dotiert. Der Wettbewerb wurde in Kooperation mit dem GDCh-Lehrerfortbildungszentrum Chemie NordWest, dem Rotary-Distrikt 1850 und der Initiative „End Plastic Soup“ veranstaltet. Weitere Informationen zu den Gewinnerinnen und Gewinnern sind nachfolgend zu finden.

Begleitend zum Wettbewerb gab es eine Vortragsreihe zum Thema Umweltschutz mit Schwerpunkt auf der Plastikmüllthematik. Mit dabei waren u.a. der Extremschwimmer André Wiersig, die Meereisphysiker Dr Stefanie Arndt vom AWI oder Monika-Lichtinghagen-Wirths vom Bergischen Abfallwirtschaftsverband. Einige der Vorträge finden Sie hier zum Nachhören.

 

1. Platz | Team "Helfende Hände für die einzigartige Erde"

Mit dem selbstgesteckten Ziel, die Plastiksituation in Steinfurt zu verbessern, entwickelte das Team „Helfende Hände für die einzigartige Erde“ im Make@thon eine kreative und interessante Kombination aus einem Brettspiel und einer dazugehörigen App, die spielerisch auf das Thema Plastikmüll aufmerksam machen soll. Angesiedelt in Steinfurt werden unter anderem Fragen zu Plastikmüll und dessen Vermeidung gestellt, wobei die App die Spielenden in Steinfurt an Hotspots führt, an denen weitere Informationen erhalten und gesammelter Müll entsorgt werden kann. Verbunden mit einem Belohnungssystem werden insbesondere jüngere Bürger*innen motiviert, Müll zu sammeln, sich zu informieren und die Region umweltfreundlich zu entdecken.

 

2. Platz | Team "Explosionsgefahr"

Ausgehend von der Müllproblematik in Haren (Ems) konzipierte das Team Explosionsgefahr eine Kampagne, die zum einen Plastikmüll-Monitoring betreibt, darüber hinaus aber auch die Möglichkeit bietet, diesen Müll zu entsorgen. Sich an der beliebten Sportart orientierend, sollen Teilnehmende bei „Basketmüll“ den gefundenen oder produzierten Müll in einen mit Ring ausgestatteten Mülleimer werfen, den sie zuvor in der App ausfindig machen konnten und den das Team in Kooperation mit einem lokalen Unternehmen entworfen hat. Über ein Punktesystem erhält die App einen zusätzlichen spielerischen Charakter, die weiterhin dazu beitragen kann, die Klima- und Plastikmüllbilanz der Region zu verbessern.   

 

3. Platz | Team "BGB"

Das Team des Burggymnasiums Bad Bentheims erstellte im Rahmen des Make@thons einen weitreichenden Instagram-Account und schaffte durch verschiedene Aktionen Aufmerksamkeit. So sammelte das Team Müll und trat in Kontakt mit Expert*innen, um hiermit Material für den Account zu kreieren. Es entstanden auf dem Kanal @um_welt_zu_schuetzen Videos, die sich um Upcycling oder das Müllsammeln drehten, auf die mehrere Hundert Bürger*innen stießen, die wiederum den Kanal abonnierten und positives Feedback hinterließen. Auf diesem Weg sollen viele Menschen erreicht und auf das Plastikmüllproblem aufmerksam gemacht werden.