Institut für Chemie neuer Materialien


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Kontakt: 

Michael Budke

Doktorand für Chemiedidaktik 

Universität Osnabrück

Institut für Chemie neuer Materialien

Barbarastraße 7 

49069 Osnabrück

 Tel: (0541) 969 2447

Mail: mbudke@uos.de

"Es geht um die Wurst" im GreenLab_OS

Experimentier- und Bewertungskompetenz stärken im außerschulischen Lernort

Warum mit Wurst?

In den letzten Jahren zeigte sich in der Bevölkerung ein immer größer werdender Trend zu einem fleischreduzierten Konsum, welcher von der Lebensmittelindustrie und vom Handel durch entsprechende Angebote unterstützt wird.

Die Umsätze sogenannter ‚grüner’ Lebensmittel haben sich in den vergangenen vier Jahren fast verdoppelt und ein vollkommen neues Marktsegment ist entstanden.

Eine Untergruppe der Fleisch-Ersatzprodukte bilden die fleischanalogen Produkte bzw. Fleischimitate. Dabei handelt es sich um Produkte, die wie Fleisch oder Wurst aussehen und auch entsprechende Namen haben wie „vegetarisches Schnitzel“ oder „vegetarische Wurst“, aber auf Grundlage von Eiweiß aus Eiern oder aus Soja hergestellt werden.

Geschmacklich sind manche von ihnen kaum noch vom Original zu unterscheiden und auf den ersten Blick scheinen sie eine nachhaltige Alternative zu konventionellen Fleischprodukten darzustellen.

 Ob dem tatsächlich so ist, soll im Rahmen des Labortages genauer auf den Grund gegangen werden.

 

Das Projekt GreenLab_OS

 Der innovative Ansatz des mobilen Schülerlabors soll sowohl unterhaltend sein und einen Event-Charakter aufweisen, als auch den Schülerinnen und Schülern möglichst Raum zum freien Experimentieren anbieten.

 Zunächst werden ihnen zwei verschiedene Wurstproben - ein traditionelles tierisches Wurstprodukt, sowie eine vegetarische Variante - präsentiert, die sich sensorisch aber nicht zweifelsfrei zuordnen lassen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit mit verschiedenen Experimenten Ergebnisse zu ermitteln, die die Frage klären, bei welcher Wurst es sich um die Fleisch-Variante handeln könnte.

 

Ablauf des Forschertages

Das Angebot gibt es sowohl an der Universität Osnabrück, als auch als mobile Variante, die Sie an der Schule besucht.

Sollten wir Sie besuchen, treffen wir in der ersten Unterrichtsstunde an der Schule ein, um im Fachraum die Experimente aufzubauen.

Mit der zweiten Unterrichtsstunde beginnt der Labortag für die Schülerinnen und Schüler in einem Klassenraum. Wir starten mit einem kurzen Film, machen eine Blindverkostung der zwei Wurstproben und entwickeln gemeinsam die nachfolgenden Experimente.

Von der dritten bis fünften Stunde wird im Fachraum experimentiert. Während die studentischen Betreuer in der sechsten Stunde die Versuche wieder abbauen, findet mit den Schülerinnen und Schüler eine Abschlussbesprechung im Klassenraum statt. Analog dazu würde der Tag auch an der Universität ablaufen.

Beide Angebote sind selbstverständlich kostenlos. Für den Labortag werden alle Materialien von uns bereitgestellt.

 

Danksagung

Besonderer Dank gebührt dem Fonds der chemischen Industrie, der uns finanziell bei diesem Projekt unterstützt.